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An dieser Stelle finden Sie alle Berichte, die
wir über den "Tages-Anzeiger" veröffentlicht haben.
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27/11/2003 |
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Der "Tagesanzeiger-Online"
berichtet heute über den Plan der Israelischen
Regierung, illegal errichtete Aussenposten zu legalisieren (http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/328047.html).
Dabei kommt auch die "Roadmap" zu Wort. Der "Tagesanzeiger"
schreibt: "Der Friedensfahrplan des «Nahost-Quartetts» fordert
die Regierung auf, die Besiedlung einzufrieren sowie alle
Siedlungen wieder aufzulösen, die seit Amtsantritt Sharons
entstanden sind". Das stimmt alles. Aber in der Roadmap steht
noch viel mehr. Vorallem wird von der Palestinian Authority (PA)
verlangt, dass alle Terrororganisation aufgelöst und ihre
Mitglieder entwaffnet werden. Dies ist der erste Punkt in der
Roadmap (http://www.state.gov/r/pa/ei/rls/22520.htm).
Wäre es dem Tagesanzeiger wirklich um eine objektive und
ausgewogene Berichterstattung gegangen, dann hätte er erwähnt,
dass sich die PA weigert, ihren Teil der Roadmap zu erfuellen.
Aber in der Darstellung des "Tagesanzeiger" sieht es so aus, als
es nur Israel ist, das sich nicht an die Roadmap hält und
demnach Schuld an allem hat.
Leiterin Online-Redaktion Sandra Manca:
sandra.manca@tamedia.ch
Redaktion Tagesanzeiger:
redaktion@tages-anzeiger.ch
Leserforum Tagesanzeiger:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ssi/leserforum/index.html |
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14/09/2003 |
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Marco Morell berichtet in seinem Artikel "Die
neue Klagemauer" (http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/fokus/306452.html)
über den Bau der Sicherheitsmauer. Unter anderem Berichtet er
über die Stadt Qalqilia":
"In Qalqilya, rund 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt, ist
das Werk bereits vollendet.Die Stadt gleicht heute einem
Openair-Gefängnis, vollständig umringt von einer acht Meter
hohen Betonmauer mit Wachtürmen."
Morell hat vollkommen Recht, Qalqilya ist rund 50 Kilomenter von
Jerusalem entfernt. Aber was noch viel wichtiger ist das von ihm
verschwiegen Faktum, dass Qalqilya an der Grünen Linie liegt und
quasi ein Steinwurf von Kfar Saba, einer Stadt im israelischen
Kernland, entfernt liegt. Und die neue israelische Autobahn Nr.
6 (die vollständig im israelischen Kernland liegt) führt nur
einige Meter (wortwörtlich) an Qalqiliya vorbei.
Es stimmt nicht, dass die ganze Stadt von einer acht Meter hohen
Betonmauer umringt ist. Sie ist zwar vom Sicherheitszaun
vollständig umringt, die Mauer wurde jedoch nur entlang der
Grünen Linie gebaut (siehe Karte).

Die Nähe zu Kfar Saba und der Autobahn Nr. 6 ist
der Grund, warum diese Stadt von der Mauer und dem Zaun umgeben
wurde. Damit soll das Eindringen von Terroristen aus Qalqilya in
die Nachbarstadt Kfar Saba und das Beschiessen von Autofahrer
auf der Autobahn verhindert werden. Leider erlebte Kfar Saba
auch in den letzten Jahren mehrer Anschläge. Die Terroristen
nutzten dabei die Nähe Kfar Sabas zu Qalqilya aus. Und vor ein
paar Monaten wurde ein Kleinkind in einem fahrenden Auto auf der
Autobahn Nr. 6 erschossen. Ohne die oben erwähnte
geographische Richtigstellung ist es für den Leser unbegreiflich,
wieso gerade entlang Qalqilya die Mauer gebaut wurde und wieso
der Rest der Stadt vom Sicherheitszaun umgeben wurde.
Mehr Informationen über den Mauerbau können Sie hier finden:
http://www.seamzone.mod.gov.il/Pages/ENG/default.htm
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09/08/2003 |
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Der "Tages-Anzeiger" verwendet in seinem Artikel
"Israel wirft Syrien und Libanon Destabilisierung vor" (http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/297533.html)
eine sehr interessante Terminologie. Unter anderem heisst es
dort:
"Die
von der Uno kontrollierte Grenzregion ist umstritten.
Während die Uno und Israel davon ausgehen, dass es sich um
besetztes syrisches Land handelt, betrachten Syrien und seine
Verbündeten das Land als libanesisches Gebiet."
Umstrittene Grenzregion?
Die UNO hat die Grenze des Libanons festgelegt, das oben
erwähnte Gebiet ist gemässe UNO kein Teil Libanons. Wieso heisst
dies "umstritten"? Nur weil sich der Libanon und Syrien nicht
mit der Grenzlegung der UNO einverstanden sind? Nur weil die
Hizbollah anderer Meinung ist? Würde der "Tages-Anzeiger" den
Ostteil von Jerusalem und die jüdischenn Siedlungen in der
Westbank und dem Gazastreifen auch als "umstrittenes Gebiet"
bezeichen? Kaum. Der "Tages-Anzeiger" hat hier Tatsachen falsch
dargestellt. Ausserdem hat der "Tages-Anzeiger" es unterlassen
zu erwähnen, dass sich der Libanon weigert, die UNO Resolution
425 nach dem völligen Rückzug Israels aus dem Süden Libanons zu
erfüllen. Diese UNO Resolution (http://ods-dds-ny.un.org/doc/RESOLUTION/GEN/NR0/368/70/IMG/NR036870.pdf?OpenElement)
fordert die libanesische Regierung auf, ihre Truppen entlang der
internationalen Grenze zu postieren und Angriffe auf
israelisches Gebiet zu verhindern.
Redaktion Tages-Anzeiger online:
online-news@tages-anzeiger.ch
Sandra Manca, Leiterin Redaktion Tages-Anzeiger online:
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Chefredaktion Tages-Anzeiger Peter Hartmeier :
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06/08/2003 |
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Wann ist es endlich soweit, dass Journalisten
wahrheitsgetreu über die Umsetzung der Roadmap berichten? Auch
Astrid Frefel, die aus Kairo für den Tages-Anzeiger berichtet,
tut sich schwer damit. In ihrem
Bericht "Die Roadmap hängt an einem seidenen Faden" werden
die letzten Ereignisse im Nahen Osten in einen falschen
Zusammenhang zur Roadmap gebracht. Dies mit dem Effekt, dass
Israel wiederum als Schuldiger dargestellt wird.
| Zitat |
Kommentar |
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Die schwelende Kontroverse über die
Freilassung palästinensischer Gefangener und Schüsse auf ein
israelisches Auto verdüstern das Klima rund um die Roadmap,
den von den USA unterstützten Friedensplan. |
Es sollte in der
Zwischenzeit auch bis nach Kairo vorgedrungen sein, dass die
Freilassung der Gefangenen KEIN Teil der Roadmap ist. Die
Freilassung der Gefangenen mit dem Beschuss auf eine
israelisches Auto in einem Satz mit der Roadmap zu erwähnen,
ist eine Verfälschung der Tatsachen. |
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Das ist eine der Bedingungen, die die
militanten Gruppierungen für die Einhaltung ihres
dreimonatigen Waffenstillstandes aufgestellt haben. |
Hier hätte
erwähnt werden sollen, dass dieser Waffenstillstand
einseitig von den Terrororganisationen ausgerufen wurde.
Israel hat keine Verpflichtung gegenüber diesem
Waffenstillstand. Übrigens, wieso wird jemand, der
Selbstmordattentäter in Bussen und Discos in Israel in die
Luft jagt mit "militant" und nicht mit "terroristisch"
Bezeichnet? |
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Aus einem Hinterhalt schossen sie in der Nähe
von Bethlehem auf ein israelisches Auto, zwei Personen
wurden dabei schwer, zwei weitere leicht verletzt. |
Wieso wird hier
nicht erwähnt, dass es sich bei diesem 4 Verletzten um eine
Mutter und ihre drei Kinder handelt? |
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Als Reaktion hat Israel erklärt, es würden
keine weiteren Gebiete der palästinensischen Kontrolle
unterstellt, bis die Täter gefasst seien. |
Wie oben erwähnt,
hat Israel keine Verpflichtung gegenüber dem einseitig
ausgerufenen Waffenstillstand. Es ist aber gemäss Roadmap an
den Palästinensern, solche Terroranschläge zu verhindern und
die Terrororganisationen zu entwaffnen und aufzulösen.
Dieser Forderung der Roadmap sind die Palästinenser bisher
überhaupt nicht nachgekommen, sie weigern sich sogar, dies
auch in Zukunft zu tun (siehe weiter unten). |
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Israel verlangt von Abbas, die militanten
Gruppierungen zu entwaffnen. |
Wie oben erwähnt:
Nicht nur Israel verlangt dies, sondern es steht schwarz auf
weiss als erster Punkt in der Roadmap. |
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Der Versuch einer Entwaffnung berge die
Gefahr eines Bürgerkrieges unter den Palästinensern hat
Hamas anlässlich des Versuches vom Wochenende, 20 Militante
der Al-Aqsa-Brigaden nach Jericho zu überstellen, wiederholt. |
Roadmap!
Roadmap! Bürgerkrieg hin oder her: Die Palästinenser haben
sich bei der Unterzeichnung der Roadmap verpflichtet, diese
Terrororganisationen zu entwaffnen. Wieso kritisiert Frefel
nicht, dass sich die Palästinenser nicht an die Roadmap
halten? |
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Hamas und Jihad machen auch keinen Hehl
daraus, dass ihre Geduld langsam zu Ende geht und sie eine
Gegenleistung für ihre einseitige Waffenruhe sehen wollen.
Die Aktivisten sollten sich bereithalten, hiess es unlängst
in einem Aufruf. |
Hamas und Jihad
rufen einseitig einen Waffenstillstand aus. Nun verlangen
sie von Israel eine Gegenleistung und gleichzeitig rufen sie
ihre "Aktivisten" (das heisst besser Terroristen) auf, sich
bereit zu halten. Israel wird nun einfach erpresst. In der
Zwischenzeit konnten sich diese Terrororganisationen neu
organisieren. Dies ist auch das Hauptziel der Hudna, bei der
es sich nicht um einen Friedenswaffenstillstand handelt,
sondern um eine strategische Waffenruhe, um die eigene
Position zu stärken. Klicken Sie
hier für mehr Informationen über die "Hudna". |
Israel stoppt weiteren Rückzug
300 000 Geschädigte durch die Mauer |
Dies sind die
zwei einzigen Zwischentitel im Artikel. Dabei wird Israel
wiederum schlecht dargestellt. Wieso werden zum Beispiel
nicht folgende Überschriften gebracht:
- Palästinenser weigern sich Roadmap umzusetzen
- Israelische Mutter und drei ihrer Kinder bei Anschlag
verletzt
- Hamas und Jihad drohen mit neuen Anschlägen. |
Frefel hat sich keine Mühe gemacht, objektiv zu
berichten. In diesem Artikel werden Fakten in den falschen
Zusammenhang gebracht, um damit Israel in ein schlechtes Licht
zu stellen. Das Fehlverhalten der Palästinenser wird zu wenig
betont oder auch gar nicht erwähnt.
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