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Das "St. Galler Tagblatt" berichet Walther Lüthi
am 30/7/2003 über den Sicherheitszaun, der Israel errichtet (http://www.tagblatt.ch/mailartikel.cfm?pass_id=806774&ressortname=Archiv).
Sein Bericht kommt einer Hetztirade und Hasstirade gegen Israel
gleich. Es werden von Lüthi keine Versuche unternommen, über die
Israelischen Sicherheitsbedürfnisse objektiv zu berichten. Kein
Wort darüber, dass Israel diesen Zaun baut, weil sich die
Palestinian Authority weigert, die Terrororganisationen zu
zerschlagen (obwohl dies ein Teil der Roadmap ist). Gerade am
letzten Freitag hat Dahlan, der Sicherheitsminister in der
Palestinian Authority, dies wiederum betont. Kein Wort darüber,
dass ohne diesen Zaun die Terroristen ungehindert nach Israel
eindringen können. Israel wird natürlich wieder als Schuldiger für die Lage im
Nahen Osten hingestellt. Der Sicherheitszaun wird mit der
Berliner Mauer verglichen. Die Absicht, die dahinter steckt ist
klar: Mit diesem Artikel soll das "Boshafte" Israels und Sharons
unterstrichen werden. Israel und Sharon werden als Verbrecher
dargestellt. In der folgenden Tabelle finden Sie ein paar Zitate
aus dem Artikel.
| Sharons zementene Faust
(Titel des Artikels) |
| Das gigantische Mauerprojekt
Israels zerstört die Hoffnungen auf einen gerechten Frieden
mit den Palästinensern. |
| Morgen erlebt das
menschenverachtendste Sinnbild des Kalten Krieges seine
Wiedergeburt. |
| Die Trennmauer im Nordwesten
des Westjordanlands hält den Vergleich mit der im November
1989 gefallenen Berliner Mauer durchaus aus. |
| jüdische Siedlungen
einbezieht und palästinensische Dörfer abwürgt |
| absurde Projekt |
| Die schrittweise Zerstörung
der palästinensischen Landwirtschaft durch Enteignung und
Ausreissen von Bäumen. |
| Den Palästinensern wurde es
verwehrt, nach Israel zu fahren. |
| Ostjerusalem mit einem Ring
von neuen Satellitenstädten eingeschnürt |
| ein Gemisch aus illusorischem
Sicherheitsdenken und ideologischem Bodensatz aus
revisionistischem Zionismus, wie ihn unter anderem Ariel
Sharon vertritt, und alttestamentarischen Ansprüchen der
Ultraorthodoxen, die darauf pochen, dass die Siedlungen
diesseits der Mauer zu liegen kommen. |
| In Bethlehem wird auf Kosten
von Gemeindeboden das Grab Rahels mit der Mauer «geschützt».
Die Grabstätte, Juden wie Muslimen heilig, wurde inzwischen
annektiert. |
| Überdies bestehen Pläne, das
Gebiet um Ostjerusalem mit einem doppelten Mauerring zu
umgeben, welche die grossen Schlafstädte, wie Maale Adumim,
einbezöge. Wird diese Mauer tatsächlich gebaut, dann wäre
das Westjordanland zweigeteilt, die Palästinenser
Ostjerusalems und der Altstadt wären «eingesperrt» und
künftige Verhandlungen über den Status Jerusalems endgültig
verbaut. |
Von seriöser journalistischer Arbeit kann hier
nicht gesprochen werden. Lüthi ging es nur darum, gegen Israel
und Sharon zu hetzen.
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