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10/12/2003 |
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Heute erschien im "Forum" ein Beitrag von Urs
Diethelm und Valéry Meyer, beide Mitglieder des
Palästina-Komitees Basel. Sie kritisieren dabei die "Genfer
Initiative" als nur "halbherzige" Lösung. Sie verlangen, dass
das Völkerrecht endlich auch gegen Israel durchgesetzt wird.
Dass die zwei Israel und seine Politik nicht huldigen, ist
natürlich keine Überaschung. Auch wenn die BaZ für den Inhalt
des Beitrages direkt nicht verantworlich ist, stimmt es doch
bedenklich, dass die BaZ solch einen Beitrag veröffentlicht.
Diethelm und Myer haben sich aus der Geschichte nur die Teile
ausgewählt, der ihrem eindimensionalen politischen Verständnis
nahe liegen. Ausserdem nehmen sie es mit Fakten nicht genau. Der
Durschnittsleser wird die von Diethelm und Meyer dargestellten "Fakten"
als Wahrheit ansehen, und so wird der Anti-Israelimsus weiter
gefördert.
Hier eine genaue Analyse ihres Berichtes.
| Forum
Beitrag |
Analyse |
Am 21.2.01 hält auch der Bundesrat in einer
Antwort auf eine Interpellation von C. Langenberger (FDP)
fest, «dass die in den besetzten Gebieten errichteten
jüdischen Siedlungen die Bestimmungen der vierten Genfer
Konvention verletzen». Trotz dieser eindeutigen Rechtslage
werden im so genannten «Genfer Abkommen» mehr als die Hälfte
der Siedlungen (in Ostjerusalem und zum Teil in der Westbank)
von Israel einverleibt und legalisiert.
|
Haben die Autoren jemals die Genfer
Konventionen gelesen?
Hier der Originaltext betreffend "Siedlungen" (Quelle
IKRK):
Art. 49..........
The Occupying Power shall not deport or transfer parts of
its own civilian population into the territory it occupies.
Deutsche Übersetzung (Quelle:
Deutsches Rotes Kreuz)
Weiterhin darf
die Besatzungsmacht keine Zivilisten ihres eigenen Landes in
die besetzten Gebiete verschleppen oder verschicken (Art. 49
VI GA IV).Die
Israelischen Siedler wurden weder deportiert noch
transferiert. Sie leben dort freiwillig. Der Text der
Konvention spricht klar und deutlich von einer
nicht-freiwilligen Umsiedlung. |
|
In der UNO-Resolution 194 steht: «Vertriebene,
die in ihre Heimat zurückkehren und in Frieden mit ihren
Nachbarn leben wollen, sollen baldmöglichst dazu die
Erlaubnis erhalten. Jenen, die nicht zurückkehren wollen,
soll für ihr [...] Eigentum eine Entschädigung gezahlt
werden.» |
Die UNO-Resolution spricht
tatsächlich von "Vertriebenen". Hier ist der genaue Text (Quelle:
UNO):
11. Resolves that the refugees wishing to return to their
homes and live at peace with their neighbours should be
permitted to do so at the earliest practicable date, and
that compensation should be paid for the property of those
choosing not to return and for loss of or damage to property
which, under principles of international law or in equity,
should be made good by the Governments or authorities
responsible;
Die Resolution spricht nicht von "arabischen" oder "palästinensischen"
Vertrieben. Die Resolution spricht auch nicht, dass die
Vertriebenen von Israel entschädigt werden sollen, sondern
von "Regierungen oder Behörden". Im Nahostkonflikt gibt es
nicht nur palästinensische Flüchtlinge, sondern auch
hunderttausende von Juden, die aus den arabischen Ländern
vertrieben wurden. Viele dieser Juden mussten ihr gesamtes
Vermögen zurücklassen. Wieso sprechen Diethelm und Meyer
nicht auch über die jüdischen Flüchtlinge?
"und in Frieden mit ihren Nachbarn leben wollen": Wollen die
palästinensischen Flüchtlinge tatsächlich in Frieden mit der
Israelischen Bevölkerung leben?
Wie schon oben erwähnt, picken sich Diethelm und Meyer nur
die Teile der UNO Resolutionen aus, die in ihr anti-israelisches
Konzept passen. Die von ihnen zitierte UNO Resolution 194
ist sehr interessant und spricht am Anfang von ganz anderern
Dingen, zum Beispiel im Artikel 7 über den Status von
Jerusalem:
7. Resolves that the Holy Places - including Nazareth -
religious buildings and sites in Palestine should be
protected and free access to them assured, in accordance
with existing rights and historical practice; that
arrangements to this end should be under effective United
Nations supervision.
1948 besetzte Jordanien Ost-Jerusalem (und auch die
Westbank). Diese Besetzung war ein klarer Verstoss gegen das
Völkerrecht (oder sind nur Israelische Besetzungen gegen das
Völkerrecht???). In der Folge wurde den Juden der Zutritt
zur Klagemauer und anderen dem jüdischen Volk heiligen
Stätten (Hebron, Rachels Grab etc) verwehrt. Jordanien
unterliess es auch, die jüdischen heiligen Stätten zu
schützen (der Friedhof auf dem Ölberg wurde in der Zeit der
Jordanischen Besetzung geschändet). Jordanien hat ganz klar
gegen die Resolution 194 verstossen. Wieso unterschlagen
Diethlem und Meyer diese Tatsachen? Wieso wurde Jordanien
nie verurteilt? Wieso erwähnen Diethelm und Meyer nicht,
dass erst seit der Israelischen "Besetzung" von Jerusalem,
allen Religion der freie Zutritt zu den heiligen Stätten in
und um Jerusalem gewährt ist? |
|
Die UNO-Resolution 242 von 1967 verlangt
einen vollständigen Rückzug aus den 1967 besetzten Gebieten. |
Falsch, dies ist nicht der Text
der Resolution.
Hier ist der richtige Original-Text (Quelle:
UNO):
(i) Withdrawal of Israel armed forces from territories
occupied in the recent conflict;
In der Resolution steht "aus Gebieten" und nicht wie von
Diethelm und Meyer behauptet "vollständiger Rückzug
aus den 1967 besetzten Gebieten".
Der Text wurde absichtlich so verfasst, denn für viele war
es klar, dass Israel nicht gezwungen werden kann, sich auf
die Grenzen von 1967 zurückzuziehen. In diesem Sinne hatte
sich damals auch der Britische UNO Botschafter Lord Caradon
geäussert, der die Resolution dem Sicherheitsrat
vorgestellte. Die USA beharrten darauf, dass das Wort "all"
in der Resolution nicht vorkommen wird.
Aber auch bei dieser Resolution lassen Diethelm und Meyer
die Dinge weg, die nicht in ihren Kram passen.
Die Resolution spricht davon, dass alle Länder das Recht
haben, in sicheren Grenzen zu leben, und dass die
Souveränität aller Länder akzeptiert werden soll. Die
Resolution spricht auch davon, dass Vereinbarungen in
friedlichen Verhandlungen erreicht werden sollen.
Bis heute weigern sich die arabischen Staaten (mit Ausnahme
von Egypten und Jordanien), Israel zu akzeptieren.
Israel war nach dem Krieg 1967 bereit, die Gebiete gegen
Frieden auszutauschen (Dajan wartete damals vergeblich auf
das Telefon der Araber). Es waren die Araber, die sich
weigerten, sich an die Resolution 242 zu halten.
In der Konferenz von Khartoum, die dem 6-Tage Krieg folgte,
beschlossen die arabischen Staaten die berühmten drei "No"s:
NO peace with Israel
NO recognition of Israel
NO negotiations with Israel
Die Resolution 242 spricht davon, dass eine Lösung des
Konfliktes durch Verhandlungen gefunden werden soll. Und
nicht von einem Internationalen Gerichtshof. In
Verhandlungen wird generell ein Kompromiss angestrebt. Bei
einem Kompromiss muss jede Seite auf gewisse Dinge
verzichten. So müssen auch die Palästinenser auf gewisse
Dinge verzichten.
Übrigens, die Resolution spricht auch vom Flüchtlingsproblem,
das gelöst werden soll. Aber wiederum spricht die Resolution
nur von "Flüchtlingen", ohne zu erwähnen, ob es sich um
arabische oder jüdische Flüchtlinge handelt. |
|
Diese Resolution bezieht sich auch auf
Ostjerusalem und die Altstadt, die völkerrechtswidrig von
Israel annektiert und systematisch besiedelt wurden. |
Haben Diethelm und Meyer auch
gegen völkerrechtswidrige Besetzung der Westbank und
Ost-Jerusalems durch Jordanien und des Gaza-Streifens durch
Egypten in den Jahren 1948-1967 protestiert? Wieso
beschuldigen Diethelm und Meyer nicht Jordanien und Egypten
(und die anderen arabischen Staaten) am Elend der
Palästinenser? 19 Jahre lang waren die Westbank und der
Gazastreifen in arabischer Hand, und kein palästinensischer
Staat wurde gegründet. Es wird aber nur immer Israel am
Elend der Palästinenser beschuldigt. |
Zurzeit befinden sich etwa 7000 Häftlinge in
israelischen Gefängnissen. Die israelische Praxis der
Massenverhaftungen und Folter widerspricht in mehreren
Punkten der Vierten Genfer Konvention. Anstatt die illegale
Praxis zu beenden, sieht das Genfer Abkommen nur eine
schrittweise und verzögerte Freilassung der Gefangenen vor.
|
Auch hier sehen Diethelm und
Meyer nur eine Seite der Medaille. Israel ist ein
Rechtsstaat und hat nach Aussagen des höchsten Englischen
Richters, das beste Oberste Gericht der Welt. Gemäss Amnesty
International gelten Terroranschläge gegen Israelische
Zivilisten, sowohl im israelischen Kernland als auch in der
Westbank und dem Gaza-Streifen, als Verbrechen gegen die
Menschheit (http://web.amnesty.org/report2003/Isr-summary-eng).
Viele dieser Häftlinge waren an der Planung oder der
Durchführung solcher Verbrechen gegen die Menschheit
beteiligt. Oder sie sind Mitglieder von Terrororganisationen,
die solche Verbrechen gegen die Menscheit lancieren. Sollen
diese wirklich sofort freigelassen werden? Sollen
Terroristen für ihre Taten noch belohnt werden? |
|
Das Schweigen und Nichtstun der
internationalen Gemeinschaft gegenüber den jahrzehntelangen
Verstössen von Israel gegen das internationale Völkerrecht
erlaubt jetzt auch der Regierung Sharon, die
Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung
unerträglich zu machen. |
Es sind dies die arabischen
Staaten, die das Völkerrecht und die grundlegendsten
Menschenrechte mit Füssen treten. Die Schweiz unterhält
diplomatische Beziehungen zu Staaten, in denen Frauen die
elementarsten Grundrechte verneint sind (Saudi-Arabien).
Wieso protestieren Diethelm und Meyer nicht gegen die
Menschrechtsverletzungen in den arabischen und islamischen
Ländern (die ja automatisch auch die Mehrheit in der UNO
haben)? Wieso haben Diethelm und Meyer geschwiegen, als in
den Jahren 1948-1967 die arabische Welt sich weigerte,
Israel zu akzeptieren? Wo ist der Protest von Diethelm und
Meyer gegen die offizielle Einstellung der Iranischen
Regierung, dass der Staat Israel ausgelöscht werden soll?
Der palästinensische Terror macht die Lebensbedingungen in
Israel unerträglich. Vor jedem Einkauszentrum, Supermarkt,
Restaurant, Cafe, Kino etc. etc. sind bewaffnete
Sicherheitsleute postiert. Eine einfache Busfahrt in die
Schule wird zum russischen Roulette. Am Eingang jeder Schule
sind bewaffnete Sicherheitsleute im Einsatz.
Es scheint, dass nur Israel gegen das internationale
Völkerrecht verstösst. Wo ist der Protest von Diethelm und
Meyer gegen die Massaker in Uganda, gegen die Beschneidung
von Millionen von Frauen in Afrika, gegen die Besetzung des
Tibets durch China, gegen die Besetzung der Westsahara durch
Marokko, gegen die Unterdrückung der Kurden etc. etc. etc. |
|
Die Mehrheit der
palästinensischen Bevölkerung lebt wegen der
Abriegelungspolitik in Armut und leidet Hunger.
palästinensischen Bevölkerung lebt wegen
der Abriegelungspolitik in Armut und leidet Hunger. |
Wiederum ist Israel Schuld.
Würden die Milliarden von Dollars, die Arafat in die eigene
Tasche steckte, das Armut- und Hungerprobelm der
palästinensischen Bevölkerung nicht mit einem Schlag ändern?
Wieso muss Arafts Frau mit 100'000 Dollar im Monat im
Pariser "Exil" unterstützt werden? Wieso wird nicht gegen
die Korruption in der Palestinian Authority (PA) vorgegangen?
Die Politik Israels in der Westbank und dem Gazastreifen ist
eine Reaktion auf die brutalen Terroranschläge der
Palästinenser. Wieso zerschlägt die PA nicht die
Terrororganisationen? Ohne Terror wird es auch für die
Palästinenser wieder Arbeit geben. |
|
Und was macht die
Schweizer Regierung? Sie schweigt zu den Rechtsverstössen,
setzt seelenruhig die Rüstungszusammenarbeit mit Israel
fort, lässt weiterhin Importe aus den illegalen Siedlungen
zu und baut die Forschungszusammenarbeit aus. |
Kauft nicht bei Juden!
Jüdische Forscher nicht willkommen.
Diese Slogans sind uns aus der dunkelbraunen Vergangenheit
Europas sehr wohl bekannt.
Fordern Diethelm und Meyer auch einen Importverbot für
Produkte aus China, weil dieses den Tibet besetzt hält? |
|
Ein dauerhafter
Frieden in der Region, der nicht auf dem internationalen
Völkerrecht beruht, wird aber nicht möglich sein. |
Einen dauerhaften Frieden wird
es erst geben, wenn die arabischen Staaten Israel endlich
anerkennen werden. Frieden wird nicht nach Gesetzen gemacht,
sondern nur in Verhandlungen, die auf Kompromisse auf beiden
Seiten beruhen. Das Internationale Recht hat weggeschaut,
als 1948 die arabische Welt versuchte, Israel zu zerstören.
Wo waren damals die Proteste? |
|
Das wäre angesichts
der schlimmen Situation, in die Israel die palästinensische
Bevölkerung gebracht hat, katastrophal. |
Aber ja, Israel ist an allem
Schuld. Doch Schuld an der Misere der Palästinenser sind
ihre arabischen Brüder und sie selber. Wer verhinderte 1948
die Gründung eines palästinensischen Staates? Die arabische
Welt. Wer besetzte von 1948 bis 1967 die Westbank und Ost-Jerusalem
und verstoss gegen das internationale Recht. Jordanien. Wer
besetzte von 1948 bis 1967 den Gazastreifen und verstoss
damit gegen das internationale Recht. Egypten. Wer hätte in
dieser Zeit einen palästinensischen Staat gründen können und
hat dies nicht gemacht? Jordanien und Egypten. Wer drohte
1967 Israel zu zerstören und verursachte so den 6-Tage Krieg?
Egypten und Syrien. Ohne diesen Krieg gäbe es keine von
Israel besetzten Gebieten. Aber wir sind sicher, dass für
Diethelm und Meyer Israel so oder so an allem Schuld ist. |
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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09/12/2003 |

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Heute erschien im "Forum" ein Beitrag von Urs
Diethelm und Valéry Meyer, beide Mitglieder des
Palästina-Komitees Basel. Sie kritisieren dabei die "Genfer
Initiative" als nur "halbherzige" Lösung. Sie verlangen, dass
das Völkerrecht endlich auch gegen Israel durchgesetzt wird.
Dass die zwei Israel und seine Politik nicht huldigen, ist
natürlich keine Überaschung. Auch wenn die BaZ für den Inhalt
des Beitrages direkt nicht verantworlich ist, stimmt es doch
bedenklich, dass die BaZ solch einen Beitrag veröffentlicht.
Diethelm und Myer haben sich aus der Geschichte nur die Teile
ausgewählt, der ihrem eindimensionalen politischen Verständnis
nahe liegen. Ausserdem nehmen sie es mit Fakten nicht genau. Der
Durschnittsleser wird die von Diethelm und Meyer dargestellten "Fakten"
als Wahrheit ansehen, und so wird der Anti-Israelimsus weiter
gefördert.
Hier eine genaue Analyse ihres Berichtes.
| Forum
Beitrag |
Analyse |
Am 21.2.01 hält auch der Bundesrat in einer
Antwort auf eine Interpellation von C. Langenberger (FDP)
fest, «dass die in den besetzten Gebieten errichteten
jüdischen Siedlungen die Bestimmungen der vierten Genfer
Konvention verletzen». Trotz dieser eindeutigen Rechtslage
werden im so genannten «Genfer Abkommen» mehr als die Hälfte
der Siedlungen (in Ostjerusalem und zum Teil in der Westbank)
von Israel einverleibt und legalisiert.
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Haben die Autoren jemals die Genfer
Konventionen gelesen?
Hier der Originaltext betreffend "Siedlungen" (Quelle
IKRK):
Art. 49..........
The Occupying Power shall not deport or transfer parts of
its own civilian population into the territory it occupies.
Deutsche Übersetzung (Quelle:
Deutsches Rotes Kreuz)
Weiterhin darf
die Besatzungsmacht keine Zivilisten ihres eigenen Landes in
die besetzten Gebiete verschleppen oder verschicken (Art. 49
VI GA IV).Die
Israelischen Siedler wurden weder deportiert noch
transferiert. Sie leben dort freiwillig. Der Text der
Konvention spricht klar und deutlich von einer
nicht-freiwilligen Umsiedlung. |
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In der UNO-Resolution 194 steht: «Vertriebene,
die in ihre Heimat zurückkehren und in Frieden mit ihren
Nachbarn leben wollen, sollen baldmöglichst dazu die
Erlaubnis erhalten. Jenen, die nicht zurückkehren wollen,
soll für ihr [...] Eigentum eine Entschädigung gezahlt
werden.» |
Die UNO-Resolution spricht
tatsächlich von "Vertriebenen". Hier ist der genaue Text (Quelle:
UNO):
11. Resolves that the refugees wishing to return to their
homes and live at peace with their neighbours should be
permitted to do so at the earliest practicable date, and
that compensation should be paid for the property of those
choosing not to return and for loss of or damage to property
which, under principles of international law or in equity,
should be made good by the Governments or authorities
responsible;
Die Resolution spricht nicht von "arabischen" oder "palästinensischen"
Vertrieben. Die Resolution spricht auch nicht, dass die
Vertriebenen von Israel entschädigt werden sollen, sondern
von "Regierungen oder Behörden". Im Nahostkonflikt gibt es
nicht nur palästinensische Flüchtlinge, sondern auch
hunderttausende von Juden, die aus den arabischen Ländern
vertrieben wurden. Viele dieser Juden mussten ihr gesamtes
Vermögen zurücklassen. Wieso sprechen Diethelm und Meyer
nicht auch über die jüdischen Flüchtlinge?
"und in Frieden mit ihren Nachbarn leben wollen": Wollen die
palästinensischen Flüchtlinge tatsächlich in Frieden mit der
Israelischen Bevölkerung leben?
Wie schon oben erwähnt, picken sich Diethelm und Meyer nur
die Teile der UNO Resolutionen aus, die in ihr anti-israelisches
Konzept passen. Die von ihnen zitierte UNO Resolution 194
ist sehr interessant und spricht am Anfang von ganz anderern
Dingen, zum Beispiel im Artikel 7 über den Status von
Jerusalem:
7. Resolves that the Holy Places - including Nazareth -
religious buildings and sites in Palestine should be
protected and free access to them assured, in accordance
with existing rights and historical practice; that
arrangements to this end should be under effective United
Nations supervision.
1948 besetzte Jordanien Ost-Jerusalem (und auch die
Westbank). Diese Besetzung war ein klarer Verstoss gegen das
Völkerrecht (oder sind nur Israelische Besetzungen gegen das
Völkerrecht???). In der Folge wurde den Juden der Zutritt
zur Klagemauer und anderen dem jüdischen Volk heiligen
Stätten (Hebron, Rachels Grab etc) verwehrt. Jordanien
unterliess es auch, die jüdischen heiligen Stätten zu
schützen (der Friedhof auf dem Ölberg wurde in der Zeit der
Jordanischen Besetzung geschändet). Jordanien hat ganz klar
gegen die Resolution 194 verstossen. Wieso unterschlagen
Diethlem und Meyer diese Tatsachen? Wieso wurde Jordanien
nie verurteilt? Wieso erwähnen Diethelm und Meyer nicht,
dass erst seit der Israelischen "Besetzung" von Jerusalem,
allen Religion der freie Zutritt zu den heiligen Stätten in
und um Jerusalem gewährt ist? |
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Die UNO-Resolution 242 von 1967 verlangt
einen vollständigen Rückzug aus den 1967 besetzten Gebieten. |
Falsch, dies ist nicht der Text
der Resolution.
Hier ist der richtige Original-Text (Quelle:
UNO):
(i) Withdrawal of Israel armed forces from territories
occupied in the recent conflict;
In der Resolution steht "aus Gebieten" und nicht wie von
Diethelm und Meyer behauptet "vollständiger Rückzug
aus den 1967 besetzten Gebieten".
Der Text wurde absichtlich so verfasst, denn für viele war
es klar, dass Israel nicht gezwungen werden kann, sich auf
die Grenzen von 1967 zurückzuziehen. In diesem Sinne hatte
sich damals auch der Britische UNO Botschafter Lord Caradon
geäussert, der die Resolution dem Sicherheitsrat
vorgestellte. Die USA beharrten darauf, dass das Wort "all"
in der Resolution nicht vorkommen wird.
Aber auch bei dieser Resolution lassen Diethelm und Meyer
die Dinge weg, die nicht in ihren Kram passen.
Die Resolution spricht davon, dass alle Länder das Recht
haben, in sicheren Grenzen zu leben, und dass die
Souveränität aller Länder akzeptiert werden soll. Die
Resolution spricht auch davon, dass Vereinbarungen in
friedlichen Verhandlungen erreicht werden sollen.
Bis heute weigern sich die arabischen Staaten (mit Ausnahme
von Egypten und Jordanien), Israel zu akzeptieren.
Israel war nach dem Krieg 1967 bereit, die Gebiete gegen
Frieden auszutauschen (Dajan wartete damals vergeblich auf
das Telefon der Araber). Es waren die Araber, die sich
weigerten, sich an die Resolution 242 zu halten.
In der Konferenz von Khartoum, die dem 6-Tage Krieg folgte,
beschlossen die arabischen Staaten die berühmten drei "No"s:
NO peace with Israel
NO recognition of Israel
NO negotiations with Israel
Die Resolution 242 spricht davon, dass eine Lösung des
Konfliktes durch Verhandlungen gefunden werden soll. Und
nicht von einem Internationalen Gerichtshof. In
Verhandlungen wird generell ein Kompromiss angestrebt. Bei
einem Kompromiss muss jede Seite auf gewisse Dinge
verzichten. So müssen auch die Palästinenser auf gewisse
Dinge verzichten.
Übrigens, die Resolution spricht auch vom Flüchtlingsproblem,
das gelöst werden soll. Aber wiederum spricht die Resolution
nur von "Flüchtlingen", ohne zu erwähnen, ob es sich um
arabische oder jüdische Flüchtlinge handelt. |
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Diese Resolution bezieht sich auch auf
Ostjerusalem und die Altstadt, die völkerrechtswidrig von
Israel annektiert und systematisch besiedelt wurden. |
Haben Diethelm und Meyer auch
gegen völkerrechtswidrige Besetzung der Westbank und
Ost-Jerusalems durch Jordanien und des Gaza-Streifens durch
Egypten in den Jahren 1948-1967 protestiert? Wieso
beschuldigen Diethelm und Meyer nicht Jordanien und Egypten
(und die anderen arabischen Staaten) am Elend der
Palästinenser? 19 Jahre lang waren die Westbank und der
Gazastreifen in arabischer Hand, und kein palästinensischer
Staat wurde gegründet. Es wird aber nur immer Israel am
Elend der Palästinenser beschuldigt. |
Zurzeit befinden sich etwa 7000 Häftlinge in
israelischen Gefängnissen. Die israelische Praxis der
Massenverhaftungen und Folter widerspricht in mehreren
Punkten der Vierten Genfer Konvention. Anstatt die illegale
Praxis zu beenden, sieht das Genfer Abkommen nur eine
schrittweise und verzögerte Freilassung der Gefangenen vor.
|
Auch hier sehen Diethelm und
Meyer nur eine Seite der Medaille. Israel ist ein
Rechtsstaat und hat nach Aussagen des höchsten Englischen
Richters, das beste Oberste Gericht der Welt. Gemäss Amnesty
International gelten Terroranschläge gegen Israelische
Zivilisten, sowohl im israelischen Kernland als auch in der
Westbank und dem Gaza-Streifen, als Verbrechen gegen die
Menschheit (http://web.amnesty.org/report2003/Isr-summary-eng).
Viele dieser Häftlinge waren an der Planung oder der
Durchführung solcher Verbrechen gegen die Menschheit
beteiligt. Oder sie sind Mitglieder von Terrororganisationen,
die solche Verbrechen gegen die Menscheit lancieren. Sollen
diese wirklich sofort freigelassen werden? Sollen
Terroristen für ihre Taten noch belohnt werden? |
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Das Schweigen und Nichtstun der
internationalen Gemeinschaft gegenüber den jahrzehntelangen
Verstössen von Israel gegen das internationale Völkerrecht
erlaubt jetzt auch der Regierung Sharon, die
Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung
unerträglich zu machen. |
Es sind dies die arabischen
Staaten, die das Völkerrecht und die grundlegendsten
Menschenrechte mit Füssen treten. Die Schweiz unterhält
diplomatische Beziehungen zu Staaten, in denen Frauen die
elementarsten Grundrechte verneint sind (Saudi-Arabien).
Wieso protestieren Diethelm und Meyer nicht gegen die
Menschrechtsverletzungen in den arabischen und islamischen
Ländern (die ja automatisch auch die Mehrheit in der UNO
haben)? Wieso haben Diethelm und Meyer geschwiegen, als in
den Jahren 1948-1967 die arabische Welt sich weigerte,
Israel zu akzeptieren? Wo ist der Protest von Diethelm und
Meyer gegen die offizielle Einstellung der Iranischen
Regierung, dass der Staat Israel ausgelöscht werden soll?
Der palästinensische Terror macht die Lebensbedingungen in
Israel unerträglich. Vor jedem Einkauszentrum, Supermarkt,
Restaurant, Cafe, Kino etc. etc. sind bewaffnete
Sicherheitsleute postiert. Eine einfache Busfahrt in die
Schule wird zum russischen Roulette. Am Eingang jeder Schule
sind bewaffnete Sicherheitsleute im Einsatz.
Es scheint, dass nur Israel gegen das internationale
Völkerrecht verstösst. Wo ist der Protest von Diethelm und
Meyer gegen die Massaker in Uganda, gegen die Beschneidung
von Millionen von Frauen in Afrika, gegen die Besetzung des
Tibets durch China, gegen die Besetzung der Westsahara durch
Marokko, gegen die Unterdrückung der Kurden etc. etc. etc. |
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Die Mehrheit der
palästinensischen Bevölkerung lebt wegen der
Abriegelungspolitik in Armut und leidet Hunger.
palästinensischen Bevölkerung lebt wegen
der Abriegelungspolitik in Armut und leidet Hunger. |
Wiederum ist Israel Schuld.
Würden die Milliarden von Dollars, die Arafat in die eigene
Tasche steckte, das Armut- und Hungerprobelm der
palästinensischen Bevölkerung nicht mit einem Schlag ändern?
Wieso muss Arafts Frau mit 100'000 Dollar im Monat im
Pariser "Exil" unterstützt werden? Wieso wird nicht gegen
die Korruption in der Palestinian Authority (PA) vorgegangen?
Die Politik Israels in der Westbank und dem Gazastreifen ist
eine Reaktion auf die brutalen Terroranschläge der
Palästinenser. Wieso zerschlägt die PA nicht die
Terrororganisationen? Ohne Terror wird es auch für die
Palästinenser wieder Arbeit geben. |
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Und was macht die
Schweizer Regierung? Sie schweigt zu den Rechtsverstössen,
setzt seelenruhig die Rüstungszusammenarbeit mit Israel
fort, lässt weiterhin Importe aus den illegalen Siedlungen
zu und baut die Forschungszusammenarbeit aus. |
Kauft nicht bei Juden!
Jüdische Forscher nicht willkommen.
Diese Slogans sind uns aus der dunkelbraunen Vergangenheit
Europas sehr wohl bekannt.
Fordern Diethelm und Meyer auch einen Importverbot für
Produkte aus China, weil dieses den Tibet besetzt hält? |
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Ein dauerhafter
Frieden in der Region, der nicht auf dem internationalen
Völkerrecht beruht, wird aber nicht möglich sein. |
Einen dauerhaften Frieden wird
es erst geben, wenn die arabischen Staaten Israel endlich
anerkennen werden. Frieden wird nicht nach Gesetzen gemacht,
sondern nur in Verhandlungen, die auf Kompromisse auf beiden
Seiten beruhen. Das Internationale Recht hat weggeschaut,
als 1948 die arabische Welt versuchte, Israel zu zerstören.
Wo waren damals die Proteste? |
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Das wäre angesichts
der schlimmen Situation, in die Israel die palästinensische
Bevölkerung gebracht hat, katastrophal. |
Aber ja, Israel ist an allem
Schuld. Doch Schuld an der Misere der Palästinenser sind
ihre arabischen Brüder und sie selber. Wer verhinderte 1948
die Gründung eines palästinensischen Staates? Die arabische
Welt. Wer besetzte von 1948 bis 1967 die Westbank und Ost-Jerusalem
und verstoss gegen das internationale Recht. Jordanien. Wer
besetzte von 1948 bis 1967 den Gazastreifen und verstoss
damit gegen das internationale Recht. Egypten. Wer hätte in
dieser Zeit einen palästinensischen Staat gründen können und
hat dies nicht gemacht? Jordanien und Egypten. Wer drohte
1967 Israel zu zerstören und verursachte so den 6-Tage Krieg?
Egypten und Syrien. Ohne diesen Krieg gäbe es keine von
Israel besetzten Gebieten. Aber wir sind sicher, dass für
Diethelm und Meyer Israel so oder so an allem Schuld ist. |
Zum Schluss bleibt nur noch festzuhalten, dass
die Autoren eine UNO Resolution überhaupt nicht erwähnen. Es
handelt sich um die
Resolution Nr. 181 der UNO Vollversammlung, die am 29.
November 1947 verabschiedet wurde. Es ist eben die berühmte
Resolution, die die Schaffung zweier Staaten, einem jüdischen
und einem arabischen, im Britischen Mandatsgebiet regelt. Es ist
eben genau die Resolution, die von den jüdischen Bewohnern des
Mandatsgebietes akzeptiert worden ist, die jedoch von der
arabischen Welt abgelehnt wurde. Wer hat sich hier nicht an die
UNO Resolution gehalten? Israel? Nein, es waren es die Araber
(die Folge war dann der Israelische Unabhängigkeitskrieg). Aber
bis heute wird von Leuten wie Diethelm und Meyer dies gerne
einfach ignoriert.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
|
09/12/2003 |
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Auch heute wurde eine Terroranschlag vereitelt.
Den Terroristen gelang es, mit Hilfe einer 40-jährigen
Palästinenserin, einen Sprengstoffgürtel nach Israel zu bringen.
Diese Mutter von 7 Kindern trug den Sprengstoffgürtel beim
passieren der Kontrollposten auf ihrem Körper. Dieses Mal hatte
die BaZ sofort auf ihrer Online Ausgabe berichtet (http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=0C0C1C06-961C-4166-9B1416BB8F9E3CC5).
Aber diese Meldung war scheinbar nicht genug interessant für die
Printausgabe.
Die Tatsache, dass bei diesem versuchten
Selbstmordanschlag eine Mutter von 7 Kindern
beteiligt war, sollte auch in der BaZ zu einem
Aufschrei führen. Dies zeigt doch, wie brutal und skrupellos der
palästinensische Terror ist.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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06/12/2003 |

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Die NZZ erwähnt heute in ihrem Bericht über die
Verbrennung der Schweizer Fahne in Nablus auch kurz über die
Balfour Deklaration. Dabei schreibt die NZZ (es handelt sich um
eine afp Meldung)
"In der sogenannten Balfour-Erklärung hatte Grossbritannien 1917
die Ansiedlung von Juden in Palästina befürwortet."
Dies ist nicht genau. Die Balfour Deklaration spricht von der
Erstellung einer Heimstätte für das jüdische Volk und nicht nur
über die Ansiedlung von Juden im damals genannten Gebiet
Palästina.
"His Majesty's Government view with favour the establishment
in Palestine of a national home for the Jewish people, and
will use their best endeavours to facilitate the achievement of
this object, it being clearly understood that nothing shall be
done which may prejudice the civil and religious rights of
existing non-Jewish communities in Palestine, or the rights and
political status enjoyed by Jews in any other country."
Hier eine Kopie des Briefes (Quelle:
Israelisches Aussenministerium).

Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
|
05/12/2003 |
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In Israel wurden am letzten Mittwoch zwei
Terroranschläge vereitelt, darunter einer in einer Mittelschule
in Yoqneam. Wären die Terroristen erfolgreich gewesen, wären
dutzende von Schülern und andere Zivilisten ermordet worden.
Doch davon kein Wort in der BaZ. Weder gestern Donnerstag
(4/12/2003) noch heute. Die NZZ berichtete heute ausführlich
über die vereitelten Anschläge und über die trügerische Ruhe in
Israel. Tagtäglich gibt es um die vierzig Terrorwarnungen. Die
NZZ berichtete auch darüber, dass ein Terrorist versuchte, an
der Stelle nach Israel einzudringen, an der der Sicherheitswall
noch nicht erstellt ist.
Wieso kein Wort davon in der BaZ? Das Weglassen dieser
Nachrichten zeigt wiederum die eindeutig tendenziös
anti-israelische Berichterstattung der BaZ.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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04/12/2003 |
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Charles A. Landsmann kann es nicht lassen. Er
bringt es nicht fertig, seine eindeutig anti-israelische
politische Einstellung in den Hintergrund zu stellen und
objektiv zu berichten. In der heutigen BaZ schreibt er über die
Diskussion um die finanzielle und logistische Hilfe, die die
Schweizer Regierung der Initianten den "Genfer Initiative" zu
Verfügung stellten.
Anstatt sich objektiv mit dieser sicherlich problematischen
Haltung der Schweizer Regierung auseinanderzusetzen (sogar die
NZZ sieht den Bundesrat in diesem Fall auf einer gefährlichen
Gratwanderung gehen, siehe NZZ vom 29/11/2003, Seite 8 "Diplomatische
Gratwanderung") und die Frage aufzuwerfen, ob die Schweizer
Regierung private oder öffentliche politische Organisationen in
einem Drittland unterstützen kann, versucht er den Israelischen
Justizminister Tommy Lapid lächerlich zu machen.
"Die
von Lapid gezogenen Parallelen zwischen der Schweiz und
angeblich abspaltungswilligen Jurassiern einerseits sowie Israel
und den Palästinensern anderseits veranlassten den BaZ
Korrespondenten zur Anfrage, ob der israelische Justizminister
das Palästina-Problem gleich lösen wolle wie die Schweiz die
Jura-Frage, nämlich per Volksabstimmung unter den Betroffenen.
Lapids Medienberater Zachi Moshe antwortete ausweichend, dass
sein Chef eigentlich nur sagen wollte, Regierungen sollten sich
nicht in die Angelegenheiten anderer Regierungen einmischen."
Landmann fühlt sich stolz, Lapid mit einem "hinkenden" Vergleich
"erwischt" zu haben. Aber genau hier zeigt Landsmann wie schon
öfters, dass er gar nicht versuchen will, über den Konflikt objektiv
zu berichten. Wäre die Palestininan Authority (PA) ein
Rechtsstaat wie die Schweiz, dann wäre schon lange Frieden. Dass
PA weit weg von jeglicher demokratischer Grundlage entfernt ist und
keinen Finger rührt, um gegen die Terroristen vorzugehen, ist
offensichtlich. Und das ist der "kleine" Unterschied zwischen
der Schweiz und der PA.
Redaktion
BaZ: redaktion@baz.ch |
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03/12/2003 |
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Die BaZ berichtet heute in ihrer
Online Ausgabe über den Plan der Weltbank, der palästinensischen
Regierung eine Soforthilfe in der Höhe von 15 Millionen Dollar
zu überweisen (http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=F9B18528-035F-4CEB-83EA47954A495AEC).
"Das
Geld soll vor allem für Projekte in den Bereichen Erziehung,
Gesundheit und Soziales eingesetzt werden.Das Geld soll vor
allem für Projekte in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und
Soziales eingesetzt werden.", schreibt die BaZ. Ferner steht
auch, dass "Die palästinensische Bevölkerung leidet vor allem
unter den von Israel nach Beginn der Intifada eingeführten
Blockaden und Sperren. Viele Palästinenser-Familien sind auf
Einkommen angewiesen, die vom ungehinderten Zugang der Verdiener
zu ihren Arbeitsplätzen in Israel abhängen."
Es überrascht nicht, dass die BaZ die Israelis als Schuldige an
der wirtschaftlichen Misere der Palästinenser sehen. Die
geplante Zahlung der Weltbank an die Palästinenser ist aber
kontraproduktiv. Mit dieser Zahlung unterstützt die Weltbank die
wohlbekannte Korruption Arafats. Es ist nun allgemein bekannt,
dass Arafat zwischen 1-3 Milliarden Dollar unterschlagen hat (erst
kürzlich hat CBS in seiner "60 Minutes" Sendung ausführlich
darüber berichtet, klicken Sie
hier für mehr Details). Arafats Frau Suha erhält von ihm
jeden Monat 100'000 Dollar "Haushaltsgeld" nach Paris überwiesen.
Vielleicht wäre es an der Zeit, dieses Geld aus Arafats Händen
zu nehmen, um es für die Palästinenser in der Westbank und dem
Gazastreifen zu investieren?
Übrigens: Wieso soll Israel allen Palästinensern freien Zugang
nach Israel gewähren? Damit sich diese in den Bussen,
Restaurants und Einkaufszentren in die Luft jagen?
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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