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29/11/2003 |

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Die NZZ berichtet wie andere Zeitungen auch über die "Genfer
Initiative". Auch ein Bericht von vk aus Limassol darf nicht
fehlen. Und in seiner bekannten, tendenziös anti-israelischen
Manier schiebt er Israel die Schuld für das palästinensische
Flüchtlingsproblem von 1948 in die Schuhe :
"Der wesentliche Einwand ist, dass Israel - obwohl Verursacher
des Flüchtlingsproblems im Krieg von 1948 - in dem Text nirgends
zu einer historischen Wiedergutmachung verpflichtet werde...".
vk nimmt jede Möglichkeit wahr, Israel als Hauptschuldiger
darzustellen. vk unterlässt es absichtlich, die wahren
Hintergründe für die Misere der Palästinenser aufzuzeigen. Heute
vor genau 56 beschloss die UNO, einen jüdischen und eine
arabischen Staat im damaligen britischen Mandatsgebiet zu
errichten. Dieser UNO Beschluss wurde von den Juden akzeptiert,
aber von den Arabern abgelehnt. Dies ist der wahre Grund für das
palästinensische Flüchtlingsprolbem und dafür, dass es bis heute
noch keinen palästinensischen Staat gibt.
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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27/11/2003 |
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In der Weltwoche erschien diese Woche ein
ausgezeichneter Artikel von Urs Gehriger (um den
Artikel zu lesen, müssen Sie sich bei der Weltwoche anmelden.
Dies ist kostenlos, oder klicken Sie
hier für eine
Abschrift). Sind wir
in einem pro-israelischen Medienfrühling (nach dem
hervorragendem Artikel von Frank. A. Meyer im letzten
Sonntagsblick, siehe unten)?
Urs Gehriger:
urs.gehriger@weltwoche.ch
Redaktion Weltwoche:
redaktion@weltwoche.ch |
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27/11/2003 |
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Der "Tagesanzeiger-Online"
berichtet heute über den Plan der Israelischen
Regierung, illegal errichtete Aussenposten zu legalisieren (http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/328047.html).
Dabei kommt auch die "Roadmap" zu Wort. Der "Tagesanzeiger"
schreibt: "Der Friedensfahrplan des «Nahost-Quartetts» fordert
die Regierung auf, die Besiedlung einzufrieren sowie alle
Siedlungen wieder aufzulösen, die seit Amtsantritt Sharons
entstanden sind". Das stimmt alles. Aber in der Roadmap steht
noch viel mehr. Vorallem wird von der Palestinian Authority (PA)
verlangt, dass alle Terrororganisation aufgelöst und ihre
Mitglieder entwaffnet werden. Dies ist der erste Punkt in der
Roadmap (http://www.state.gov/r/pa/ei/rls/22520.htm).
Wäre es dem Tagesanzeiger wirklich um eine objektive und
ausgewogene Berichterstattung gegangen, dann hätte er erwähnt,
dass sich die PA weigert, ihren Teil der Roadmap zu erfuellen.
Aber in der Darstellung des "Tagesanzeiger" sieht es so aus, als
es nur Israel ist, das sich nicht an die Roadmap hält und
demnach Schuld an allem hat.
Leiterin Online-Redaktion Sandra Manca:
sandra.manca@tamedia.ch
Redaktion Tagesanzeiger:
redaktion@tages-anzeiger.ch
Leserforum Tagesanzeiger:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ssi/leserforum/index.html |
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23/11/2003 |
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Im "Sonntagsblick" erschien ein ausgezeichneter
Artikel von Frank A. Meyer (klicken Sie
hier für eine
Abschrift). In seinem Kommentar zeigt Meyer beispiellosen Mut,
in einer Zeit, in der blinde Kritik an Israel und offener
Antisemitismus salonfähig geworden sind, offen und ehrlich für
Israel einzustehen. Es geht ihm dabei nicht, die politische
Richtung von Sharon zu unterstützen. Aber er zeigt auf, dass
Israel das Recht hat, sich gegen den brutalen Terrorismus zu
verteidigen. Ausserdem ist er besorgt darüber, dass schliesslich
das Existenzrecht Israels von den Europäern in Frage gestellt
wird, um sich vor dem islamischen Terror zu schützen.
Frank A. Meyer:
fam.sobli@ringier.ch
Redaktion Sonntagsblick:
Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Tel. 01/25964 64,
Fax: 01/2518006 |
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12/11/2003 |
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Die BaZ berichtet über Massaker und Plünderungen
in Liberia ("Immer wieder Massaker in Liberia"). Wieso erscheint
dieser Bericht auf Seite 4? Wieso nicht auf der Frontseite?
Vielleicht, weil hier nicht die Israelis, sprich Juden,
beschuldigt werden können?
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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08/11/2003 |
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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was
erzählen. Dies gilt auch für Willi Herzig, der Israel und die
Westbank auf Initiative des "Verein Kampagne Olivenöl". Sein
Bericht erschien in der BaZ unter dem Titel "Ausgegrenzt,
eingemauert: Vom Alltag der Palästinenser".
Dass dieser Bericht nicht ausgewogen sein kann, dürfte ja klar
sein. So wurde ja diese Reise von einer pro-palästinensischen
Organisation organisiert und Willi Herzig ist für seine
einseitig pro-palästinensische Berichterstattung bekannt.
Im folgenden wollen wir dies an einigen Zitaten aus dem Artikel
aufzeigen (für einen Kopie des Artikels klicken Sie bitte
hier).
| Herzig |
Kommentar |
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In rasantem Tempo wächst der israelische Bau
einer Sperranlage, die im Westjordanland und im Raum
Jerusalem möglichst viele jüdische Siedler von den
Palästinensern in dem besetzten Gebiet trennen soll. Ein
Augenschein vermittelt eine Ahnung von den Härten, die
Israel im Namen der Sicherheit seiner Bürger den Betroffenen
auferlegt. |
Wieso besucht Herzig nicht den jüdischen Teil
Jerusalems, um die Härten, die die palästinensischen
Terroristen den israelischen Bürgern auferlegt hat, zu
beschreiben? Ist es nicht Israel, das sich vor diesen
Terroristen schützen muss? Tatsache: Ohne die jetzige
Intifada, gäbe es diesen Sicherheitszaun nicht. Wer ist also
Schuld an der Misere der Palästinenser? |
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Gleich nach der Ankunft auf dem Flughafen
werden die drei Vertreter der Olivenöl-Kampagne und drei
Journalisten in einen Nebenraum gebeten. Nach intensiver
Befragung über Ziel und Zweck der Reise teilt ein Beamter
des Innenministeriums den verdutzten Schweizern mit, sie
seien unerwünscht im Land. Dann verlangt er, dass sie ein
Papier unterschreiben: Sie würden sich verpflichten, steht
da schwarz auf weiss, nicht in «die palästinensischen
Gebiete» zu reisen; bei Nichtbefolgung drohe ihnen die
Ausweisung und eine zehnjährige Einreisesperre. Auf den
lauten Protest hin macht der Beamte ein kleines
Zugeständnis: Die «verbotenen» Gebiete werden um den Zusatz
«welche geschlossen sind» ergänzt. Auf die Drohung hin, bei
einer Weigerung würden sie «mit dem nächsten Flugzeug»
ausgeschafft, beugen sich die sechs der Nötigung – und
dürfen mit fünfstündiger Verspätung in Israel einreisen. |
Nötigung? Israel hat das Recht, Ausländern
die Einreise zu verweigern. Dies auch ohne Begründung. Dies
ist auch in anderen demokratischen Ländern so, wie zum
Beispiel in den USA. Niemand hat diese Journalisten
eingeladen. Von Nötigung kann also hier sicherlich nicht die
Rede sein. Aber wieso nicht Israel bei jeder Gelegenheit
anschwärzen? |
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Meist auf Kuppen liegen europäisch anmutende
israelische Siedlungen mit roten Ziegeldächern, in Mulden
und Senken die alten, ärmlich aussehenden
Palästinenserdörfer. |
Die Reichen Juden leben "oben", die Armen
Palästinenser leben "unten". Passt doch ins klassische
anti-israelische Cliche. Wie sehen Palästinenserdörfer in
Jordanien aus? Wie sehen Dörfer in Syrien und im Libanon
aus? Wie hoch war der Lebensstandard in diesen Dörfern,
bevor die jetztige Intifada ausbrach? |
Abriegelung des Westjordanlandes, Isolierung
der Städte und Dörfer durch zahllose Unterbrechungen im
Strassennetz.
Zahllose? Nein, das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten
(OCHA) in Jerusalem führt genau Buch über die Schikanen, die
Israel im Namen seiner Sicherheit den Palästinensern in den
Weg stellt: «Es sind permanent zwischen 600 und 700
physische Hindernisse», sagt OCHA-Chef David Shearer und
zeigt auf eine grosse Karte des Westjordanlandes. |
Und wieviele Hindernisse, sprich
Sicherheitskontrollen, muss ein Israeli jeden Tag über sich
ergehen lassen? Vor jeder Schule, vor jedem Restaurant, vor
jedem Cafe, vor jedem Supermarkt, vor jedem Spital, vor
jedem Einkaufszentrum, vor jedem öffentlichen Gebäude, vor
jedem Ministerium, ja es scheint sogar vor jeder Toilette
steht ein Sicherheitsmann. Jeder Israeli wird pro Tag x-mal
auf Bomben und Waffen untersucht. Der harmlose Besuch eines
Restaurants oder die Fahrt im Autobus kann tödlich enden.
Auf der grössen Karte Jerusalems ist es umöglich, alle
bestehenden Sicherheitskontrollen in Jerusalem
einzuzeichnen. |
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Die Verarmung bekommt längst auch der schmale
bürgerliche Mittelstand zu spüren. |
Dies geschieht auch auf der Israelischen
Seite. Die schlechte wirtschaftliche Lage ist nicht nur in
den Palästinensergebieten zu spüren. Auch in Israel steigt
die Zahl Bürger, die unter dem Existenzminimum leben ständig
an (20%). Darunter leiden auch sehr viele Kinder. |
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Im Verlauf des Jahres 2001, nach dem
Zusammenbruch des Bethlehemer Geschäfts mit dem Tourismus,
begann die Kundschaft in der Werkstatt auszubleiben, S.
musste seine drei Arbeiter einen nach dem andern entlassen.
Heute sind seine Ersparnisse aufgezehrt, und er macht
Schulden. |
Ohne Intifada wäre dies alles nicht
geschehen. Ohne Intifada gäbe es Touristen in Betlehem. Die
Palästinenser sind in das Loch gefallen, das sie sich selber
gegraben haben. |
Und diese Mauer, demütigende Schikane für die
Betroffenen, soll einen Beitrag zu Israels Sicherheit
leisten?
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Auch in Israel sind sich die Spezialisten
nicht einig, ob diese Mauer schlussendlich den Israelis
Sicherheit gewähren wird. Demütigende Schikane? Wer schickt
Selbstmordattentäter nach Israel? Sind diese Terroristen
nicht eine viel grössere "Schickane"? |
Dabei stamme er aus Jerusalem, wo sein
Grossvater im Sheikh-Jarrah-Viertel ein Haus besessen habe.
«Aber das haben ihm die Israelis weggenommen, dort wohnen
jetzt Juden aus Polen drin.»
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Und vielleicht leben dort Juden drin, die aus
den arabischen Staaten vertrieben wurden? Und wer wohnt in
den Häusern der Juden, die aus Hebron vertrieben wurden?
Übrigens, Sheikh-Jarrah ist ein überwiegend arabisches
Viertel in Jerusalem..... |
Wann wird die Basler Zeitung
einen Artikel im selben Umfang über das Leben der Israelis im
Schatten des palästinensischen Terrors bringen? Herr Herzig, Sie
sind herzlichst eingeladen.
Willi Herzig:
willi.herzig@baz.ch
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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