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29/09/2003 |

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Berichtigung: Wie uns die NZZ mitteilte,
wurde eine entsprechende Meldung in der zweiten Ausgabe der NZZ
veröffentlicht. Unsere Recherchen beruhen auf der
internationalen Ausgabe der NZZ, die der ersten Ausgabe der NZZ
entspricht.

Heute wurde die 7 Monate alte Schaked Awraham zu
Grabe getragen. Sie wurde am letzten Freitagabend von einem
palästinensischen Terroristen während des feierlichen
Nachtessens am jüdischen Neujahrsfest erschossen. Kein Wort
davon in der NZZ. Weder am Samstag, noch am Sonntag (in der NZZ
am Sonntag) noch heute Montag. Wir haben die entsprechenden
Ausgaben der NZZ mehrmals durchgeblättert und nichts gefunden.
Zufall oder System? Wir überlassen Ihnen die Antwort.
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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25/09/2003 |

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Die BaZ berichet über einen Prozess gegen
Mitglieder der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in der Türkei (http://www.baz.ch/news/index.cfm?objectID=8A106112-1AF4-40F4-BDEE0FBB08F4145A).
Der Titel der Meldung lautet: "Lebenslänglich für zwei PKK-Terroristen
in der Türkei". Terroristen? Wieso werden diese nicht als "Extremisten",
oder "Militante" bezeichnet, so wie es im Falle von den
palästinensischen Terroristen gemacht wird?
Es ist offensichtlich, dass hier mit verschiedenen Ellen
gemessen wird.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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16/09/2003 |

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Reinhard Meier kommentiert
die Entscheidung der israelischen Regierung, Arafat auszuweisen.
Unter anderem schreibt er:
"Kann Israel, das darauf stolz ist, der einzige funktionierende
demokratische Rechtsstaat im Nahen Osten zu sein (was allerdings
für die israelischen Araber nur teilweise gilt und für die
besetzten Gebiete überhaupt nicht)...."
Diese Zeilen lassen den Eindruck aufkommen, dass die
israelischen Araber weniger Rechte als die Juden haben. Es
entspricht sicherlich der Wirklichkeit, dass die Araber Israels
gegenüber der jüdischen Bevökerung benachteiligt sind. Aber sie
haben doch die gleichen demokratischen Rechte wie alle anderen
Israelis auch. Und die Bevölkerung der Westbank und des
Gazastreifens leben nicht in einer "rechtslosen" Welt. Es haben
schon viele Palästinenser aus diesen Gebieten (auch erfolgreich)
gegen die israelische Regierung und Armee vor dem Obersten
Gerichtshof in Jerusalem geklagt. Ausserdem leben heute
praktisch alle Palästinenser unter dem "Rechtswesen" der
Palestinian Authority.....
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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16/09/2003 |
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Heiko Flottau berichtet über Arafat aus
Ramallah ("Die neue Popularität von Palästinenserführer Yassir
Arafat"). Seine Wortwahl und das permanent Verschweigen von
historischen Hintergründen sollen wiederum den Eindruck
aufkommen lassen, dass Israel der Agressor ist und für das Leid
der Palästinenser seit der Staatsgründung schuldig ist. Kein
Wort davon, dass es die Araber waren, die Israel 1948 zerstören
wollten. Kein Wort davon, dass es die arabischen Staaten waren,
die die arabischen Bevölkerung des damaligen Mandatsgebiet
Palästina aufriefen, ihre Häuser zu verlassen, um nach der
Zerstörung Israels zurückzukommen. Es ist zwar rühmlich, das
Flottau die Besetzung von der Westbank durch Jordanien von 1948
bis 1967 erwähnt (etwas, das sonst von Journalisten permanent
verschwiegen wird). Aber in der Folge schreibt er:
"1967 besetzte
Israel im Sechstagekrieg jenen Teil Palästinas, der noch nicht
unter seiner Kontrolle stand."
Auch diese Formulierung, unter Weglassung der Hintergründe die
zum Sechstagekrieg führten (weitere Details über den
Sechstagekrieg finden Sie hier
http://www.palestinefacts.org/pf_1948to1967.php), soll
Israel als schuldigen Agressor anprangern. Es kommt so der
Eindruck auf, dass das einzige Ziel des Sechstagekrieges es war,
"Kontrolle" über ganz "Palästina" zu erhalten.
Diese vereinfachte Darstellung der Geschichte kommt einer
Geschichtsfälschung gleich. Die wenigsten Leser der BaZ dürften
über die genauen geschichtlichen Zusammenhänge informiert sein.
Der Leser der BaZ erhält so eindeutig den Eindruck, dass Israel
der Agressor und folglich an allem Elend der Palästinenser
schuld ist. Es ist aber die Aufgabe des Journalisten, den Leser
nicht nur über die Fakten sondern auch über die historischen
Hintergründe zu informieren. Flottau hat dies jedoch einfach
unterlassen.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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14/09/2003 |
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Marco Morell berichtet in seinem Artikel "Die
neue Klagemauer" (http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/fokus/306452.html)
über den Bau der Sicherheitsmauer. Unter anderem Berichtet er
über die Stadt Qalqilia":
"In Qalqilya, rund 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt, ist
das Werk bereits vollendet.Die Stadt gleicht heute einem
Openair-Gefängnis, vollständig umringt von einer acht Meter
hohen Betonmauer mit Wachtürmen."
Morell hat vollkommen Recht, Qalqilya ist rund 50 Kilomenter von
Jerusalem entfernt. Aber was noch viel wichtiger ist das von ihm
verschwiegen Faktum, dass Qalqilya an der Grünen Linie liegt und
quasi ein Steinwurf von Kfar Saba, einer Stadt im israelischen
Kernland, entfernt liegt. Und die neue israelische Autobahn Nr.
6 (die vollständig im israelischen Kernland liegt) führt nur
einige Meter (wortwörtlich) an Qalqiliya vorbei.
Es stimmt nicht, dass die ganze Stadt von einer acht Meter hohen
Betonmauer umringt ist. Sie ist zwar vom Sicherheitszaun
vollständig umringt, die Mauer wurde jedoch nur entlang der
Grünen Linie gebaut (siehe Karte).

Die Nähe zu Kfar Saba und der Autobahn Nr. 6 ist
der Grund, warum diese Stadt von der Mauer und dem Zaun umgeben
wurde. Damit soll das Eindringen von Terroristen aus Qalqilya in
die Nachbarstadt Kfar Saba und das Beschiessen von Autofahrer
auf der Autobahn verhindert werden. Leider erlebte Kfar Saba
auch in den letzten Jahren mehrer Anschläge. Die Terroristen
nutzten dabei die Nähe Kfar Sabas zu Qalqilya aus. Und vor ein
paar Monaten wurde ein Kleinkind in einem fahrenden Auto auf der
Autobahn Nr. 6 erschossen. Ohne die oben erwähnte
geographische Richtigstellung ist es für den Leser unbegreiflich,
wieso gerade entlang Qalqilya die Mauer gebaut wurde und wieso
der Rest der Stadt vom Sicherheitszaun umgeben wurde.
Mehr Informationen über den Mauerbau können Sie hier finden:
http://www.seamzone.mod.gov.il/Pages/ENG/default.htm
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12/09/2003 |
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Charles Landsmann, der Israelkorrespondent der
BaZ, leistet sich in seinem Bericht "Zwei Ärzte - zwei tragische
Schicksale" einen journalistischen Fauxpass, der seinesgleichen
sucht.
In diesem Artikel versucht Landsmann, angebliche Parallelen
zwischen dem Schicksal des bei dem Terroranschlages im
Restaurant Hillel in Jerusalem ermordeten Arztes Dr. Appelbaum
und des Hamas-Terroristen (jawohl, auch nach EU handelt es sich
bei allen Hamasmitgliedern um Terroristen) und Chirurgen Dr.
Mahmud al-Zahar zu ziehen.
Dr. Appelbaum sass unschuldig mit seiner
Tochter im Cafe Hillel in Jerusalem, um die letzten Details ihrer am nächsten
Tag bevorstehenden Hochzeit zu diskutieren, als ein Bombe
hochging und beide in den Tod riss. Und Dr. al-Zahar traff sich
am Morgen dieses Anschlages mit seinem Sohn, um dessen
bevorstehende Verlobung zu besprechen. Später wurde sein Haus
von der Israelischen Luftwaffe beschossen, sein Frau und Tochter
wurden schwerverletzt.
Charles Landsmann hat recht, auf beiden Seiten waren es Ärzte,
die sich mit ihren Kindern trafen, um deren unmittelbare
Hochzeit oder Verlobung zu besprechen. Aber wie kann Landsmann
Dr. Appelbaum mit dem Terroristen al-Zahar vergleichen? Nur weil
der Hamas Terrorist auch Arzt ist, gebührt ihm der Vergleich mit
Dr. Appelbaum? Dr. Appelbaum war kein Terrorist. Dr. Appelbaum
war kein Mitglied einer Terrororganisation, die mit Anschlägen
unschuldige palästinensische Zivilisten töten will. Dr. Appelaum
war nicht Mitglied einer Organisation, die offiziell die
Palästinenser ausrotten will. Dr. Appelbaum war "nur" Arzt, der
nur eine Aufgabe kannte: Kranke Leute, unabhängig von Religion,
Farbe, Geschlecht oder Nationalität, zu behandeln. al-Zahar
hingegen hat nur ein Ziel: Alle Juden in Israel zu töten und den
Staat Israel auszulöschen.
Dieser Vergleich von Landsmann ist beschämend.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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12/09/2003 |
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Andreas Tunger-Zanetti kommentiert den
Israelischen Regierungsentscheid, Arafat auszuweisen. Sein unter
dem Titel "Die Logik der Vertreibung" erschienend Artikel
beginnt mit einem Satz, der eher in eine Schülerzeitung als in
eine seriöse Tageszeitung gehört:
"In der Regierung Israels ist eine der letzten Sicherungen
durchgebrannt".
Im der Folge lässt sich Tunger über die weiteren möglichen
Folgen einer eventuellen Ausweisung Arafats aus. Seine
Ausführungen gipfeln in folgendem Absatz:
"Wer nicht von Geschossen getroffen oder in den Trümmern seines
Hauses stirbt, flieht über kurz oder lang. In Palästina
ist das im Gang, was aus Bosnien und Kosovo als "ethnische
Säuberung" bekannt ist, seit Jahren schleichend unter Scharon
immer unverbrämter."
Auch wir mussten diesen Absatz mehrmals lesen, und konnte zuerst
nicht glauben, dass jemand sowas tatsächlich schreibt. Aber ist
Andreas Tunger-Zanetti, ein Journalist der NLZ, der Scharon und
Israel ethnische Säuberung à la Bosnien und
Kosovo, das heisst Genozid, an den Palästinensern
unterstellt.
Andreas Tunger-Zanetti ist kein Journalist, der
versucht, zu kommentieren. Sein wahres Ziel
scheint es zu sein, Israel mit den schlimmsten Verbrechern gegen
die Menschheit gleichzusetzen. Wir warten nur darauf, dass er in
einem weiteren Artikel, Israel mit Nazideutschland gleichsetzen
wird.
Es macht uns sehr bedenklich, dass ein Schweizer
Journalist sowas denkt und schreibt. Und es macht uns noch
bedenklicher, dass eine Schweizer Zeitung ein solch
anti-israelisches Machwerk auch abdruckt.
Adreas Tunger-Zanetti:
atunger@neue-lz.ch
Redaktion NLZ:
redaktion@neue-lz.ch |
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09/09/2003 |

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Auf der Internet Site der NZZ wurde über die
Anschläge in Tel-Aviv und Jerusalem berichtet (http://www.nzz.ch/2003/09/09/al/page-newzzDKE3GDDV-12.htm).
Unter anderem wird Hamas, die die Verantwortung für die
Anschläge übernommen hat, als "radikal-islamische" Organisation
bezeichnet. Wie schrecklich müssen die Anschläge der Hamas sein,
bis sich die NZZ der USA und der EU anschliessen kann, und die
Hamas als "Terrororganisation" bezeichnen wird? Oder will die
NZZ hier wiederum nur auf ihre bekannte "Objektivität" achten?
Reaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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08/09/2003 |

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Mit der Überschrift "Weiteres Terroropfer nach
Raketenangriff" berichtet die NZZ am 3/9/2003 auf Seite 3 über
ein elfährige Palästinenserin, die an Verletzungen erlegen ist,
die sie ein Woche zuvor bei einem Israelischen Angriff erlitten
hatten. In der Nacht von Donnerstag (4/9/2003) auf Freitag ist
ein weiteres Opfer des Terroranschlages in Jerusalem verstorben.
Doch kein Wort davon bis heute in der NZZ.
Objektivität? Seriöser Journalismus? Die Antwort
dazu ist leider sehr einfach.
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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08/09/2003 |

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vk berichtet auf der Frontseite über die
Momentane Lage im Nahen Osten nach dem gescheiterten Anschlag
auf die Führer der Hamas und dem Rücktritt von Abbas. Natürlich
wird Israel als Hauptschuldige dargestellt. Kein Wort davon,
dass sich Abbas bis zu seinem Rücktritt geweigert hat, den
ersten Schritt der Roadmap durchzuführen: Die Zerstörung der
Terrororganisationen. Nachdem die EU sich endlich durchgerungen
hat, auch die politische Führung der Hamas als
Terrororganisation zu erklären, werden von vk nun auch die
Europäer als Schuldige für den "Aufbau der jetzigen Spannung"
bezeichnet.
Die bekannte anti-israelische Einstellung von vk
gipfelt in folgenden zwei Zitaten:
"Der Hamas-Leiter Rantisi drohte mit einer
angemessenen Vergeltung, nämlich entsprechend den israelischen
Praktiken, welche nicht mehr zwischen Zivilisten und Kämpfern,
zwischen politischen und militärischen Führern unterschieden."
"Die Armee hat mit ihrem ersten Angriff auf den
spirituellen Hamas-Chef den militanten Islamisten jeden
denkbaren Vorwand für eine neue Welle von Anschlägen geliefert."
Seit wann hat Hamas zwischen Israelischen zivilen
und militärischen Zielen und Opfern unterschieden? Wieso bleibt
diese Bemerkung von Rantisi durch vk unkommentiert? Sind es
nicht die Hamasterroristen, deren Ziel es bis heute war und ist,
soviele Israelische Zivilisten als möglich zu töten? Seit wann
braucht die Hamas einen Vorwand, um gegen Israel Terroranschläge
zu verüben. vk gibt den Hamasterroristen quasi die Berechtigung,
gegen jüdische Zivilisten vorzugehen. Natürlich überhaupt keine
Kritik von vk an der palästinensischen Seite.
Für vk ist es auch klar, dass Bush wegen den
jüdischen Stimmen für seine Wiederwahl auf einen Druck auf
Israel verzichtet. vk kann sich gar nicht vorstellen, dass Bush
vielleicht doch eingesehen hat, dass das Problem nicht Israel
sondern Arafat und palästinensischer Terror heisst?
Objektivität? Seriöser Journalismus? Die Antwort
dazu ist leider sehr einfach.
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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06/09/2003 |

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Diese Karikatur von Schrank in der BaZ ist
typisch für die anti-israelische Verzerrung der Tatsachen. Es
ist hier Ariel Sharon, der sich auf die "Road" legt, und so den
Weg der sich streitenden Abbas und Araft verhindet. Dies
entspricht natürlich gar nicht den Tatsachen. Gemäss Roadmap ist
es zuerst an den Palästinensern, die Terrororganisationen zu
entwaffnen und aufzulösen. Dies wird explizit in der Roadmap
gefordert. Abbas hat mehrmals betont, dass er dies nicht machen
werde (obwohl er sich schriftlich für die Einhaltung der Roadmap
verpflichtet hat). Wäre es Schrank wirklich an Objektivität
gelegen, dann hätte seine Karikatur anders ausgesehen: Ariel
Sharon sitzt im Jeep auf der Roadmap, die von Bomben von Hamas
und Jihad durchlöchert wird. Und Abbas und Arafat verstecken
sich hinter Rantisi und Jassin. Aber ist es ist scheinbar
einfacher und eher "politically correct", wiederum Israel die
Schuld an der jetzigen Nahostkrise in die Schuhe zu schieben.
Redaktion BaZ:
redaktion@baz.ch |
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04/09/2003 |

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In einer kleinen Meldung auf Seite 2 wird
über den Angriff der Israelischen Luftwaffe
auf Ziele der Hizbullah berichtet. Diese Angriffe wurden als
Reaktion auf einen Granatenangriff auf Israelisches Gebiet durch
die Hizbulla ausgeführt. Die Überschirft lautet jedoch nicht
"Granatenangriff Hizbullas auf Israel" sondern "Israelischer
Luftangriff im Süden Libanons". Wer nur die Schlagzeilen
überfliegt, sieht Israel wiederum als Agressor.
Redaktion@nzz.ch |
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03/09/2003 |

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In seinem Artikel "Nahostpolitik mit dem
Kampfhelikopter" lässt vk keine Möglichkeit aus, Israel
anzuschwärzen und als brutale Macht darzustellen. Seine Wortwahl
spricht eindeutig dafür. Er spricht zweimal von "Exekutionen"
die Israel ausgeführt hat. Er spricht auch von einer "Tötungskampagne".
Mit dieser Wortwahl stellt er sich eindeutig auf die Seite der
Terroristen (oder auch "Extremisten" nach seiner Wortwahl). Dass
es sich hier um eine Kampf gegen brutale Terroristen handelt,
ist für ihn nicht wichtig (so ist der militante Flügel der Hamas
gemäss USA und der Europäischen Gemeinschaft eine
Terrororganisation).
Im Gegensatz dazu werden die Palästinenser nur
als Opfer dargestellt. So schreibt vk:
"Der Alltag der
Palהstinenser im Gazastreifen umfasst seit dieser israelischen
Wende das permanente Risiko, Opfer eines Raketenangriffs mitten
auf einer belebten Hauptstrasse zu werden."
Umfasst der Israelische
Alltag nicht seit drei Jahren das permanente Risiko, beim
Einsteigen in den Bus, beim Besuch des Supermarktes, beim
Kaffetrinken und in den Schulen, von einem Selbstmordattentäter
in die Luft gesprengt zu werden? Die unschuldigen zivilen Opfer
der Palästinenser sind zu bedauern, die Aktionen Israels gelten
nicht ihnen, sondern den Terroristen. Dies im Gegensatz zu den
Selbstmordattentätern, die so viele Zivilisten (auch Kinder) wie
möglich umbringen wollen.
Weiter im Artikel werden
die zivilen Opfer eines Misglückten Angriffes Israels aufgezählt,
unter anderen auch Kinder. vk unterlässt es jedoch bei seiner
Bemerkung zum Terroranschlag in Jerusalem zu erwähnen, dass ein
grosser Teil der Opfer dieses Anschlages kleine Kinder waren (vk
schreibt nur von "21 Israeli").
Auch bringt es vk es nicht
fertigt, konsistent und logisch zu sein. Zuerst berichtet er
über die zwei "Hamas-Militanten", die in letzte Sekunde sich
retten konnten. Anschliessend schreibt er:
Zu den Opfern ihres Vorgehens erklהrt die israelische Armee
jeweils, diese seien unterwegs zu einem Terrorangriff gewesen
oder hätten Kassam-Raketen für Angriffe auf Ashkelon gebaut; die
Toten können sich dazu nicht mehr äussern.
Diese "Hamas-Militanten" sind nicht tot und
könnten von ihm interviewt werden. Aber vk verzichtet
wahrscheinlich darauf, denn was würde er berichten, wenn diese
Terroristen ihm bestätigen würden, dass sie tatsächlich auf dem
Weg waren, Ashkelon mit Kasamraketen zu beschiessen?
In diesem Artikel glänzt vk
wiederum mit seiner bekannten "Objektivität". Dieser Artikel ist
der NZZ nicht würdig.
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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02/09/2003 |

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Die NZZ veröffentlich (natürlich) auf der
Frontseite eine AP Meldung über den ersten Schultag in der
Westbank und dem Gazastreifen. Dabei kam es zu Zusammenstössen,
als hunderte von Jugendlichen Israelische Panzer und Jeeps mit
Steinen bewarfen.
"Ein palästinensischer Rettungssanitäter
berichtete, ein 15-jähriger Jugendlicher sei schwer verletzt
worden, als ein israelischer Panzer wahllos in die
Menge gefeuert habe."
Der Israelischen Armee wird wiederum "wahlloses"
und damit ungerechtfertigtes, brutale Vorgehen unterstellt. Die
NZZ weiss es sehr gut, die Israelische Darstellungen von
Ereignissen und die Bezeichnung von Terroristen in
Anführungszeichen zu setzen. Wäre es der NZZ um eine seriöse und
objektive Berichterstattung gegangen, dann hätte sie das Wort "wahllos"
in Anführungszeichen gesetzt. Denn hier wird nur die einseitige
palästinensische Darstellung der Ereignisse geschildert.
Redaktion NZZ:
redaktion@nzz.ch |
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