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Libanonkrieg 2006
Auch die Schweiz wird von der Diktatur der Medien
nicht verschont. In einem beispiellosen
Artikel (2/8/2006, klicken Sie
hier) greift Matthias Hagemann,
Herausgeber der Basler Zeitung (BaZ), die sich für Israel
einsetzenden Leserbriefschreiber an. Mit diesem Artikel hat er seine Stellung
als Herausgeber der BaZ ausgenutzt,
um eine Gruppe von Lesern, die mit der redaktionellen Arbeit
der BaZ nicht einverstanden ist, zu denunzieren.
Nach diesem Artikel darf man sich nicht wundern, dass die von der BaZ
veröffentlichten Leserbriefe mehrheitlich gegen Israel gerichtet sind.
Seit dem 11/7/2006 führt Israel
einen erbarmungslosen Krieg gegen die Hizbollah Terroristen Organisation. Es
handelt sich hier um einen eindeutigen Verteidigungkrieg. Doch die Schweizer
Medien sehen dies natuerlich ganz anders. Wir listen hier nur einen
kleinen Teil der eindeutig anti-israelischen Meldungen auf. Wir führen zum Teil
direkte Links auf, zum Teil sind es PDF Ausdrucke der Internetseiten. Dies da
die Interneseiten vielmals geändert werden.
08/07/2006
Am Vortag wurden 160 Katjuscharaketen auf Israel abgefeuert.
Hundertausende Israelis sitzen seit 4 Wochen in Luftschutzraeumen oder sind in
den Süden des Landes geflüchtet. Doch kein Wort davon in der NZZ vo
heute. vk berichtet in seiner bekannten pro-arabischen Art über die "Schweren
Angriffe Israels auf die Stadt Tyrus" und über das Leider der Flüchtlinge im
Libanon. Doch kein Wort über das Leid in Israel. Dies kann nicht als objektive
Berichterstattung bezeichnet werden.
"Massaker" in Hula
Am 07/08/2006 berichtet er libanesische Ministerpräsident Fuad Saniora
berichtete and in einer Ansprache vor Aussenministern der Arabischen Liga von
sprach von einem Massaker mit 40 Toten in Hula. Diese Meldung
wurde natürlich in den Medien sofot mir Headlines gemeldet (NZZ-Online,
BaZ-Online). Schlussendlich
musste Saniora zugeben, dass nur ein Libanese den Tod fand. Doch wie wurde nun
über diese Korrektur gemeldet? Die BaZ machte dies sehr diskret: In der
Meldung "Israel weitet
Offensive gegen Hizbollah nochmals aus", im fünften
Absatz (7/8/2006). So auch am 8/8/2006 in der Meldung
"Heftige Bodenkämpfe an
israelisch-libanesischer Grenze" (vierter Absatz).
Auch die NZZ berichtete am 7/8/2006
über das angebliche Massaker mit einer Headline ("40
Tote bei israelischem Angriff"). Die Korrektur wurde
später in der Meldung
"Libanesischen
Friedensplan unterstützt" veröffentlicht. Und ein Tag später (8/8/2006) wird
darüber sogar in einer
speziellen Meldung berichtet (siehe
hier). Es ist lobenswert,
dass die NZZ auch über die Korrektur dieser Meldung in einer speziellen Meldung
(mit Link auf der Homepage)
berichtet.
07/08/2006:
NZZ-Online (gelesen um 10:03 Schweizerzeit, klicken Sie
hier
für einen PDF
Ausdruck der Homepage). Am Vortag kamen 15 Israelis bei
Raketenangriffen auf Israel ums Leben. Doch wie heisst der Titel der Meldung auf
NZZ-Online? "Israel fliegt wieder Luftangriffe auf Beirut". Israel wird wieder
als Agressor gezeigt, die 15 Toten sind keine Headline wert. Wieso spricht hier
niemand von einen "Massaker" wie beim Zwischenfall in Kfar Kana? In der Meldung
selber (http://www.nzz.ch/2006/08/06/al/newzzEQJ99RJ9-12.html,
oder klicken Sie auch
hier für eine
PDF Ausdruck)
heisst der Titel "Wieder Bomben auf Beirut". Wieso heisst er nicht "Wieder
Katjuschas auf Israel"? Ganz einfach: Katjuschas auf Israel - das ist ok. Aber
Bomben auf Beirut? Natürlich nicht!
07/08/2006:
BaZ-Online berichtet wie immer sehr ausführlich über die
Angriffe Israels auf die Hizbollah. Die Raketen auf Israel werden nur so
nebenbei erwaehnt. So wurde gestern auf BaZ-Online (klicken
Sie hier für die
PDF Datei) erst im neunten (!)
Absatz in einem Satz über die Katjuscha Raketen berichtet. Natürlich kein Wort
von den fast zwei Millionen Israelis, die in Schutzräumen leben müssen und kein
Wort über die Hundertausenden von Israelis, die aus ihren Wohnungen und Häusern
flüchten mussten.
Am 18/7/2006 erschien auf
BaZ-Online (gelesen um 21:45 Schweizerzeit) die folgende Meldung :
Israel verstärkt Offensive trotz
Friedensbemühungen
(Klicken Sie
hier zum direkten
Link. Da es moeglich ist, dass diese Internetseite nach diesem Bericht
noch geaendert wurde, haben wir eine
PDF Datei dieser Seite angelegt.).
Und wieder ist Israel an allem
Schuld. Gemaess BaZ ist es Israel, dass durch seine Offensive die
Friedensbemühungen, die einer israelischen Kapitulation gleichkommen, zunichte
macht. In diesem "objektivem" Artikel werden zuerst die Aktionen Israels
erwaehnt, und erst weiter unten wird auch auf den Raketenbeschuss auf Israel
aufmerksam gemacht. Wie schon öfters, verwechselt die BaZ Ursache und Reaktion:
Die Kampfhandlungen wurden von der Hizbollah ausgeloest und Israel fuehrt einen
Verteidigungskrieg. Aber der Leser bekommt wiederum den Eindruck, dass Israel
der Agressor ist.
Typisch BaZ? Typisch BaZ!
Ein weiteres Beispiel: 19/7/2006. Wiederum BaZ-Online
(gelesen um 21:40 Schweizerzeit):
(Klicken Sie
hier zum direkten
Link. Da es moeglich ist, dass diese Internetseite nach diesem Bericht
noch geaendert wurde, haben wir eine
PDF Datei dieser Seite angelegt).
Das gleiche Bild von einem zerstoerten Haus in Beirut
wie in der Meldung ein Tag zuvor (siehe oben). Die Angriffe Israels im Libanon
sind der wichtigste Teil der Meldung. Ueber die Angriffe auf
Israel wird praktisch nebenbei berichtet.
Typisch BaZ? Typisch BaZ!
In der Basellandschaftlichen Zeitung vom 22/7/2006
erschien ein ausgezeichneter Artikel
von Frank C. Widmer. Leider scheinen solche mutige Redaktoren in der
Schweizer Medienlandschaft eine Seltenheit zu sein.
Auch die NZZ veröffentlichte am 22/7/2006
einen sehr guten
Leitartikel von Markus Spillmann, dem Chefredaktor der NZZ.
Wir werden hier weiter über die
Berichterstattung der Schweizer Medien über die Kriegshandlungen im Norden
Israels berichten.
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