|
Herzlich Willkomen zur Website von
Swiss Media Watch
30/5/2007: Die BaZ-Online
übetrifft sich wieder punkto "Objektivität".
In der Meldung über den Aufrauf des Sicherheitsrates betreffend der jüngsten
Gewaltspirale in Sderot und dem Gazastreifen (http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=DE092692-1422-0CEF-70F3A034B8D90D64
oder hier als PDF) schreibt die
BaZ:
"Die jüngste Runde der Gewalt im Gazastreifen war vor etwa zwei
Wochen ausgebrochen. Bei Angriffen israelischer Soldaten kamen bisher mehr als
50 Palästinser ums Leben."
Ein Moment: Wo sind hier die
Kassam Raketen? Wo sind hier die Toten und Verletzen in Israel? Wo ist der
Hinweis darauf, dass die Gewaltspirale durch den Beschuss von Kassam-Raketen der
Hamas auf Israel ausgeloest wurde? Wo ist der Hinweis darauf, dass der groesse
Teil der Bewohner von Sderot wegen den Kassam-Raketen die Stadt verlassen
mussten? Kein Wort davon in diesem Bericht. Ein ganz klarer Fall von
einseitiger, anti-israelischer Berichterstattung. Typisch BaZ? Typisch!
18/3/2007: Gestern wurde die
Hamas-Regierung vereidigt. Die BaZ-Online berichtet heute (gelesen um 18:30
Schweizerzeit) darüber mit der Schlagzeile: "Israel
hällt Boykott Palästinenser aufrecht". Es ist wieder eine Schlagzeile, die
Israel in schlechtes Licht stellt. Wieso schreibt die BaZ nicht umgekehrt: "Hamas
weigert sich nach wie vor Israel anzuerkennen", oder "Hamas weiter fuer Terror
gegen Israel", oder "Neue Palaestinenserregierung weiter fuer bewaffneten Kampf
gegen Israel"? Aber nein, es ist viel einfacher, eine negative Israel-Schlagzeile
zu bringen. Dies ist die typische "objektive" Art der Berichterstattung der BaZ.
Schreiben Sie der BaZ: online@baz.ch
Der Jude mit dem Schläfenlocken
als Karikatur ist wieder im Kommen. In der Sonntag NZZ vom 4.3.2007 begleitet
eine Illustration von Gabi Kopp (siehe unten) einen Artikel von Gunhild Kübler
über Englische Juden, die sich öffentlich gegen die Politik Israels äussern.

Die
Karikatur von Kopp ist eindeutig: Jude mit Schlaeflocken haelt einen
Palestinenser in der Hand, der wiederum einen Terroristen in seinen Händen hält.
Das heisst, der Jude ist am palestinensischen Terror selber Schuld. Den Juden
die Schuld am Antisemitismus zu geben ist ein jahrhundertaltes antisemitisches
Motiv: Tut nichts, der Juden wird verbrannt (Lessing, Nathan der Weise).
Der
Artikel von
Kübler ist voellig einseitig. Auch sie gibt den Israelis die Schuld an der
Gewaltstpirale. Auch für Kübler, wie viele andere Journalisten auch, hat der
arabisch-israelisch Konflikt mit den Checkpoints, Sicherheitsstrassen und
Siedlungen begonnen. Ihr nicht genehme geschichtliche Fakten (Gruendung der PLO
vor dem 6-Tage Krieg, Angriffe aus dem von 1948-1967 von Egypten Besetzten
Gazastreifen auf Israel, Besetzung und Annektierung der Westbank durch Jordanien
von 1948-1967 etc, Verweigerung der Araber 1948 einen palestinensischen Staat zu
gründen) werden einfach verschwiegen.
Schreiben
Sie der NZZ am Sonntag:
leserbrief.sonntag@nzz.ch
|